Profil

Was ist die Genossenschaft vZv eG. i.Gr.

Die Genossenschaft vZv eG i.G. ist eine offene und transparente Unternehmensform, die auf folgenden Werten  fußt:

  1. Teihabe an Transparenz  und demokratischer Entscheidungen der Mitglieder
  2. Klarer Förderungsauftrag  für seine  Mitglieder
  3. Autonomie und Unabhängigkeit
  4. Ethische Grundhaltung gegenüber Geschäftspartnern/Mitgliedern/Personal

Warum die Gründung einer Genossenschaft

Die Genossenschaft vZv eG i.G. hat sich nunmehr aus der Notwendigkeit heraus entwickelt, um den zunehmenden Ausmaßen am Markt im Bereich der Vorbereitung auf die Medizinisch-psychologische Untersuchung (im folgenden MPU) entgegenzutreten und ist in jeder Hinsicht eine unabhängige Institution.

Mit Sorge beobachten die GenossenschaftsgründerInnen des vZv eG i.G. die Entwicklungen auf dem Vorbereitermarkt MPU. Ratsuchende haben es nicht  einfach, sich  zu orientieren. Der Markt zeigt sich hinsichtlich gebotener Qualität ihrer Dienstleistungen eher unübersichtlich. Der Gesetzgeber hat den sog. „Vorbereiter-Markt“ nicht geregelt. Was heißt das?

  1. Es darf und kann jeder eine Vorbereitung auf die MPU anbieten. Eine Qualifikation wird hierzu nicht benötigt.
  2. Ein Qualitätssicherungsverfahren während der Vorbereitung auf die MPU zum Schutz der betroffenen Ratsuchenden ist nicht vorgegeben.

Daher bleibt es nicht aus, das sich neben den Qualifizierten (Fachleute wie z.B. Verkehrspsychologen, Verkehrstherapeuten, Ärzte, Suchtberater,  usw. auch Unqualifizierte (sog. selbsternannte „Fachleute/ Experten , VerkehrsberaterInnen, Verkehrsexperten, Führerscheinprofis, und -doktoren) usw., die Ratsuchenden gerne für das anstehende MPU-Gutachten, das Sie benötigen um Ihre Fahrerlaubnis wiederzuerlangen, gewinnen möchten. Oftmals versprechen sie den „100% Erfolg“, eine „Geldzurück-Garantie“, wenn die MPU nicht bestanden werden sollte oder sichern eine kurze Vorbereitungszeit zu, wie z.B. „Vorbereitung in drei Tagen“.

Wir meinen: Es wird Zeit diesen Praktiken entgegenzutreten!

Aus dieser Gesamtsituation heraus sah der vZv eG. i.G. eine dringende Notwendigkeit, die Kräfte derer zu bündeln, die an einem bundesweiten standardisierten Qualitätsstandard in der Vorbereitung auf die MPU interessiert sind.

Wofür steht die Genossenschaft

Wir, die Genossenschaft vZv eG. i. G., stehen zu den Themen wie, „Verkehrssicherheit“, „Ethik im Umgang mit dem/der Ratsuchenden“, „Qualität und Standards in der Vorbereitung auf die MPU“. Denn je besser Betroffene auf die MPU vorbereitet werden, desto mehr Verantwortung übernehmen sie für ihr zukünftiges Verhalten im Straßenverkehr und darüber hinaus. Denn nur wer durch Fachkräfte wie Verkehrspsychologen, -therapeuten, in Kooperation z.B. mit SuchttherapeutenInnen, FahrlehererInnen mit einenr Zusaztqualifikation (Projekt „Kooperartionsmodell“) vorbereitet wird, kann sicher sein, für die Zukunft gut im Straßenverkehr gerüstet zu sein. Denn nicht  der naheliegende  Wunsch der Zielgruppe, ihren Führerschein so schnell wie möglich zurückzuerhalten, steht im Focus der Vorbereitung auf die MPU, sondern der Aufbau eines zukünftig, verkehrssicheren, adäquatem und nachhaltig ausgerichtetem Verhaltens nach Wiedererlangung der Fahrerlaubnis.

Warum die Einführung eines qualitätssichernden Verfahrens

Leider reichen Fachkenntnisse von Fachleuten oftmals nicht aus, ordentlich und sauber auf die MPU vorzubereiten. Fachliches Können muss sich auch in sog. Qualitätsprozessen in der Vorbereitung auf die MPU dokumentiert wiederfinden. Große Unternehmen haben heute zur Pflicht, sog. qualitätssichernde Verfahren in ihren Unternehmen nachzuweisen (z.B. DIN ISO 9001:2015). Selbst die GutachterInnen eines zu erstellenden Gutachtens in den Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF), müssen ein qualitätssicherndes Verfahren nachweisen.   Warum:   Aus einer ethischen Verantwortung gegenüber den Betroffenen.

Was heißt eigentlich „Qualitätssichernde Verfahren in der Vorbereitung auf die MPU“?

So wie das Wort es aussagt: „Qualitätssichernd“. Es wird eine Leistungs-, Durchführungs- Verbesserungsqualität definiert und durch unabhängige Prüfer auditiert, ob die vereinbarte Qualität tatsächlich im Prozess ihrer Gesamtbewertung (die Prozess-Schritte der Vorbereitung auf die MPU), insbesondere gegenüber den Kundenerwartungen, auch sichergestellt sind.

Unterschiedliche Formen einer Auditierung

  • Produkt- und Leistungsaudit (Leistungsqualität in Übereinstimmung mit Klientenanforderungen)
  • Prozessaudit (Beurteilung von Vorgehensweisen, Vorgängen und Verfahren)
  • Systemaudit (Gesamtbetrachtung eines vorliegenden Qualitätsmanagementsystems)

Definierte Qualitätsstandards gelten für jede Klientin und für jeden Klienten und für jede Vorbereiterin und Vorbereiter. Einerlei ob die Vorbereitung auf die MPU in der Städten Kiel oder München durchgeführt wird. So kann der/die Ratsuchende sicher sein, das sie überall an jedem Standort, die gleiche Qualität der Vorbereitung erhalten, die Fachfrauen und -männer in hoher Verantwortung für Sie festgelegt haben. Der Verband vZv eG. i.G.  zertifiziert die VorbereiterInnen auf die MPU nicht. Er bedient sich dazu Dritter.

Was wird eigentlich in den Vorbereiter-Praxen geprüft?

Unabhängige AuditorenInnen prüfen für die KlientIn und den/die VorbereiterIn u.a. z.B:

  • Wird die Kundenzufriedenheit erfasst
  • Gibt es Vertretungspläne
  • Werden die Fachleute auch regelmäßig geschult
  • Tauschen sich die Fachleute auf Kongressen regelmäßig aus?
  • Sind Verträge ordnungsgemäß mit Ratsuchenden geschlossen worden
  • Werden Quittungen für Abrechnungen ausgestellt
  • Gibt es saubere und helle Räume in der Vorbereitung/WC, Telefonanschluss usw.
  • Liegen anerkannte Qualifikationsnachweise von VorbereiterInnen vor
  • Mit wieviel Teilnehmerinnen werden Gruppensitzungen in der Vorbereitung durchgeführt 
  • Werden Verbesserungen/-vorschläge in der Vorbereitung kommuniziert und umgesetzt
  • Werden Gesprächs- und Ergebnisprotokolle angefertigt.
  • Liegt eine Abbruchquote/Erfolgsquote vor
  • Werden Abbruchgründe protokolliert
  • Gibt es ein Beschwerdemanagement

Diese Liste ließe sich noch beliebig aus unterschiedlichen Perspektiven erweitern. Wie unschwer erkennbar ist, wollen wir mit den VorbereiterInnen zusammenarbeiten, die an einem hohen Qualitätsstandard in der Vorbereitung auf die MPU in ihren Praxen interessiert sind. VorbereiterInnen die auf das „schnelle Geld“ aus sind, können den Nachweis einer ordentlichen Vorbereitung unmöglich erbringen.

Unterstützt der vZv eG i.G. seine Mitglieder im Erwerb eines qualitätssichernden Verfahrens?

Die Fachleute, die an einem neutralen Qualitätsnachweis interessiert sind, für die hat der vZv eG i.G. ein attraktives Konzept zur Erbringung und Implementierung Qualitätssichernde Verfahren in Zusammenarbeit mit dem ifpu Bielefeld entwickelt.

Die Gründung unseres Verbandes zur Entwicklung und Förderung von Qualitätsstandards in der Vorbereitung auf die MPU war zwingend aus zweierlei Tatsachen geboren:

  1. Um ein kostengünstiges bundesweites qualitätssicherndes Standard-Verfahren zu ermöglichen, muss eine Genossenschaft gegründet werden, die auch die dazugehörigen Instrumente der neutralen Begleitung und wenn man so will, der Überwachung (sog. Überwachungsaudits), den Vorbereiterinnen und Vorbereitern auf die MPU zur Verfügung stellt. Erst diese Verbindung von Verband und bundesweitem Standardsystem zur Dokumentation der Vorbereitungsschritte und -inhalte ermöglicht eine qualitätssichernde Dokumentation. Eine verbandszertifizierung über eine
  2. Die zu schaffende Möglichkeit eines qualitätssichernden Verfahrens in der      Vorbereitung auf die MPU wird tiefgreifende Konsequenzen am „Vorbereiter-Markt“ haben. Wir, der vZv eG. i.G. hoffen, dass mit dieser vorgeschlagenen Möglichkeit des Eintritts in unseren Verband, sich der derzeitige Markt zugunsten derjenigen Personen (Verkehrspsychologen und -therapeuten, Ärzte, Sozialarbeiter, Pädagogen, Fahrlehrer, Suchttherapeuten) entwickelt, die sich mit ihrem kompetenten spezifischen Wissen, in die qualitative Fahreignungsförderung kooperativ einreihen wollen.

Erst wenn alle Mitglieder mit einem gleichen System und gleichen Standards bundesweit arbeiten oder der Implementierung qualitätssichernder Verfahren zustimmen, steht möglicherweise einer internen Verbandszertifizierung  nichts mehr im Wege. Eine Zertifizierung mit einem Verbandssiegel ist  nach Einhaltung der qualitätssichernden Vorgaben des vZv eG. iG. für die Mitglieder gesichert.

Eine Frage nach einer Gruppenzertifizierung der Mitglieder nach DIN ISO 9001:2015 über den Verband vZv ist in jüngster Zeit geregelt (s. 1).

1) Aktuell 11/2018: Eine Gruppen-Zertifizierung nach DIN ISO 9001:2015 
von Mitgliedern in Verbänden, ist nach eingehender Prüfung der 
Akkreditierungstelle AAkkS (Deutsche Akkreditierungsstelle), 
zukünftig nicht mehr möglich. 

Die Begründung: 
"Eine Gruppen-Zertifizierung über mehrere rechtlich vollkommen 
unabhängige Firmen in einem Verband ist auszuschliessen". 
Die Mitglieder des vZv wären rechtlich unabhängige Unternehmen 
i.S. der DAkks(Anmerk. des Verfassers).   
Damit ist eine Gruppen-Zertifizierung nach 
DIN ISO 9001:2015 für alle Mitglieder über den Verband vZv nicht 
mehr möglich. 

Wichtig: Unberührt dessen ist festzuhalten: "Nach wie vor kann jedes
Niedergelassenes Mitglied mit Unterstützung des Verbandes vZv, ein 
QM nach DIN ISO 9001:2015 betreiben und sich zertifizieren lassen". 

Oft zu lesen, QM kostet kein Geld, wenn man erstmal zertifiziert ist

Ein großer Irrtum ist, dass eine „konstante Qualität“ kein Geld kostet. Tatsächlich lassen sich hier, hin und wieder, Aussagen im Internet mit derartigen Inhalt finden. Da ist die Rede davon, das die „Leute nur Geld machen wollen“. Diesen Unwahrheiten muss entschieden entgegentreten werden. Mit aller Deutlichkeit: Die Unterhaltung eines Zertifizierungssystems (Qualitätssystems) egal welcher Art, kostet dauerhaft Geld. Die Kosten kann man wie folgt darstellen:

  1. Die sogenannten externen Kosten. Diese Kosten entstehen, wenn eine akkreditierte Gesellschaft oder ein Verband einen Zertifizierungs-Siegel vergibt. Einerlei ob diese Siegel von einer Zertifizierungsgesellschaft (DIN ISO NORM) oder es sich hier um ein praxisinternes Qualitätssystem handelt (z.B. Verbandssiegel), handelt.
  2. Die sogenannten internen Kosten. Die Vorbereitungen auf ein Zertifizierungsverfahren egal welcher Art, benötigen Manpower (QM BeraterIn, interne Auditkräfte) und gegebenenfalls Softwarelösungen.
  3. Jedes Mitglied zahlt einen monatlichen/jährlichen Mitgliedsbeitrag.  Diese Beiträge werden dazu genutzt, um ein Kostengünstiges  Qualitätsmanagementsystem für jedes Mitglied zu ermöglichen. Denn eine externe einzel- oder praxisinterne Zertifizierung ist erheblich teurer als sich über einen Verband zertifizieren zu lassen.

Der Vorteil einer unterstützenden Verbandszertifizierung besteht darin, dass eine klare Kostentransparenz vorgelegt werden kann. Die Begleitung und Sicherstellung eines Qualitätssystems in der Vorbereitung auf die MPU muss durch Dritte erfolgen und sind kostenpflichtige Dienstleistungen.

Bei Eintritt in den Verband sofort zertifiziert?

Jedes Mitglied ist bei Eintritt in unseren Verband, sofort mit einem vZv Verbandssiegel „zertifiziert“ . Die Entscheidung ob jemand nach DIN ISO Norm (9001:2015) oder einer internen Praxiszertifizierung teilnehmen möchte, obliegt dem jeweiligen Mitglied (s. Anmerkung 1). Die Möglichkeit einer Zertifizierung  nach DIN ISO 9001:2015 wird durch dasw vZv eG. i.G. unterstützt. Die Kosten hierfür sind unterschiedlich. Aus der Satzung des vZv eG. i.G. geht hervor, dass jedes Mitglied im Verband sich einem qualitätssichernden System unterziehen muss. Jedes Mitglied ist gegenüber dem Verband weisungsgebunden. Mit anderen Worten: Der Verband schaut auf die Prozesse der Vorbereitung unabhängig von der der Art der Zertifizierung (z.B. Dokumentierung: Wurden Gesprächsprotokolle angelegt, Diagnosen gestellt, Fortschritte dokumentiert usw.), nicht auf deren Inhalte (z.B. Was steht in den Protokollen, welche Diagnosen wurden gestellt, wie wird der Fortschritt der Vorbereitung bewertet usw.)  und unterstützt bei einer konformen Umsetzung und Implementierung. Dritte überprüfen das bestehende qualitätssichernde System und entscheiden, ob die entsprechenden Prozesse der „Vorbereitung“ auch eingehalten wurden. Das o.g. trifft auch für die KooperrationspartnerInnen von VerkehrspsychologenInnen zu, die sich ebenfalls für ein qualitätssicherndes Verfahren entscheiden müssen.  Entscheiden sich die Verkehrspsychologen z.B. für ein DIN ISO Normverfahren, müssen die Kooperrationspartner mind. einen QM-Verbandssiegel des vZv führen.

Wird jeder in den Verband vZv EG. i.G. aufgenommen?

Es ist festzuhalten, dass der vZv eG i.G mitnichten „grundsätzlich jeden aufnimmt“.  Vielmehr verfolgt der vZv eG. i.G. die Gründung eines „Kooperationsmodells“ in der Vorbereitung auf die MPU. Die künftigen Mitglieder des vZv eG i. G. unterwerfen sich freiwillig einem QM-Standard, der von ihnen eine Kooperation zwischen Verkehrspsychologen und –therapeuten und Nicht-Psychologen (Fahrlehrer, Gesundheitsberater, Suchttherapeuten, Ärzten, Anwälten usw.) verlangt. Somit soll gesichert werden, dass therapeutische Anteile, insbesondere auch Erstgespräche und Diagnostik in den fachlich versierten nämlich psychologischen Händen liegen, pädagogische Anteile, auch wissensbasierte (Wirkung/Abbau Drogen/Alkohol/Promilleberechnungen,  Bremswegberechnung, Notwendigkeit von Geschwindigkeitsbegrenzung, richtige Einschätzung von Geschwindigkeiten, Verhütung von Verkehrsunfällen, Mängelerkennung -Licht, Bremsen, Reifen, Lenkung- usw.) an Fahrzeugen usw.,  dagegen auch von den Nicht-Psychologen (Fahrlehrer mit Zusatzausbildung) bedient werden können.  Das Zertifikat sowie die daraus resultierenden Audits überprüfen in regelmäßigen Abständen die Einhaltung dieser Standards, wozu im Übrigen auch die Verpflichtung -wie Eingangs beschrieben- und der Nachweis regelmäßiger einschlägiger Fortbildungen gehören. Hierzu zählen wir insbesondere die Kongresse des BNV oder die Symposien den DGVP/DGVM.

Zusammenfassend

Es ist das erklärte Ziel der Genossenschaft vZv eG i.G, insofern in den Vorbereitermarkt-Markt einzugreifen, diejenigen und nur diejenigen in die Genossenschaft aufzunehmen, die an einer Einführung eines Qualitätsmanagementsystems oder eines qualitätssichernden Verfahrens in ihren Praxen und oder Organisationen interessiert sind und z.B. durch ein Verbandssiegel zusichern, dass sie ein qualitätssicherndes System in ihren Praxen unterhalten. Dabei haben die Gründer des vZv eG i.Gr. schon sehr früh vor Gründung des vZv eG i.G. versucht am Markt auszuloten, wie so ein System der Zertifizierung aussehen kann. Im Laufe der Zeit haben wir dann bewusst darauf verzichtet, uns z.B. „nur“ auf die niedergelassenen Verkehrspsychologen zu konzentrieren, da zurzeit noch nicht ausgeschlossen werden kann, dass nicht auch Organisationen wie AWO, Diakonie, Drogenberatungsstellen, DEKRA, TÜV, frei arbeitende VorbereiterInnen personell und qualitativ in Kooperationen mit Verkehrspsychologen Fahreignungsberatung betreiben, ähnlich dem Modell der Fahreignungsseminare.

  • Es bleibt abzuwarten, wer letztlich bereit ist, sich grundsätzlich einem qualitätssichernden System zu stellen.  In nächster Zeit ist eben nicht zu erwarten, dass die Politik einschreitet und den Bereich der Vorbereitung auf die MPU dahin regelt, nur noch Verkehrspsychologen die Vorbereitung auf die MPU zu gestatten. Der Verband will auf politische Entscheidungen nicht warten. Wir als Verband wollen jetzt die Verantwortlichkeit auf ethischer Basis jedem und Jedermann, der in der Vorbereitung auf die MPU tätig ist, bewusstmachen und darauf einwirken, dass diese Verantwortlichkeit auch in breiter Linie gelebt wird. Es bleibt deutlich anzumerken, dass gerade der vZv eG. i. G. ein sehr hohes Interesse daran hat, dass nur qualifizierte und zertifizierte Personen die Vorbereitungen und Interventionen in der Fahreignungsförderung vornehmen dürfen.
  • Der  vZv eG i. G. ergreift die Initiative und stellt erstmalig ein bundesweites Konzept zur Verfügung, das im Rahmen einer qualitativen Steuerung zum Thema „Verkehrssicherheit“ am Markt in hoher Verantwortung gegenüber den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer steht.
  • Anzumerken bleibt, dass der Verband ein unabhängiger ist und die Qualität der Vorbereitung durch qualitätssichernde Verfahren nicht nur ermöglicht, sondern auf Dauer durch Dritte sicherstellt. Die Gründungsmitglieder der Genossenschaft vZv eG i.G. müssen nicht zwingend allesamt Verkehrspsychologen sein. Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstandes kommen aus den unterschiedlichsten Fachbereichen mit einem Ziel: Die Qualität der Vorbereitung auf die Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu reformieren. Sie sind diejenigen, die sich zum Thema „Vorbereiter-Markt“ Gedanken gemacht haben und in einem gut überlegten Schritt in Form einer Gründung einer Genossenschaft mutig an die Öffentlichkeit herangetreten sind, um gerade auf diesem Wege eine unabhängige Güterabwägung aller Betroffenen gewährleisten zu können.
  • Hier wird nochmals deutlich, dass das Interesse der Genossenschaft ausschließlich in der Einrichtung eines bundesweiten, wie auch immer gearteten Qualitätsmanagements in der Branche der Vorbereitung auf die MPU liegt. Die Mitgliedschaft ist insbesondere in der Satzung des vZv eG. i. G. an §3 „Erwerb der Mitgliedschaft“ Abs. (2) gekoppelt (s. hier und im folgendem Satzung).   §3 Abs. (2) regelt den Zweck und Gegenstand des vZv eG. Hier ist unmissverständlich erklärt, dass sich Mitglieder einem qualitätssichernden Verfahren unterwerfen müssen.
  • Gerade §3 Abs. 2 unserer Satzung macht deutlich, dass die Zulassung bestimmter Personen zum vZv eG. i.G.  im Vorfeld weit über das geforderte Maß einer verkehrspsychologischen MPU Beratung und MPU Vorbereitung, zum Beispiel der BASt, hinausgeht und in schärferer Form auf die geforderte Qualität in der Ausübung dieser Geschäftsbereiche drängt. Der vZv e.G. i.G. ist sich seiner gesellschaftlichen Stellung bewusst. Sinnvoll erscheint zum jetzigen Zeitpunkt, Gespräche mit vielen Beteiligten, die im Rahmen ihrer Arbeit auf Qualitätssicherungssysteme setzen, zu führen.

Eine solchermaßen durchgeführte qualitätssichernde Maßnahme mit einer angestrebten Kooperation lässt alle Beteiligten, nicht zuletzt aber denjenigen mit dem größten Interesse daran, nämlich unsere Klientel, deutlich gewinnen.

Anmerkung: Der vZveG. i.G. legt in seiner Außendarstellung sehr viel Wert auf den Status der „In Gründung“ (i. G.)  Auch und gerade weil der              vZv eG. i. G. sich noch in der Gründung befindet, können sich durch konstruktive Gespräche mit den Anbietern im Bereich der Vorbereitung auf die MPU, Veränderungen ergeben, die im Besonderen auf eine weitere qualitative Verbesserung in der der Durchführung der Vorbereitungen auf die MPU, dienlich sein können.